Die Geschäftsstelle ist in der Zeit vom 21. Juli bis 11. August 2021 geschlossen. In dringenden Fällen kann selbstverständlich Kontakt mit dem Vorstand aufgenommen werden!

Aktuelles

Hinweise zur Corona-Pandemie

Empfehlungen des Kreuzbundes für Gruppentreffen während der Corona-Pandemie

Liebe Mitglieder der Kreuzbund-Gruppen, liebe Weggefährtinnen und Weggefährten,

die wöchentlichen Gruppentreffen sind für Suchtkranke und Angehörige sehr wichtig. Gemeinschaft, Verbundenheit und der Austausch mit Gleichgesinnten schützen vor Rückfällen, geben Halt und Sicherheit – besonders in dieser Krisenzeit. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die Stellungnahme der fünf Sucht-Selbsthilfeverbände und der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) vom 5. Mai 2020:  https://www.kreuzbund.de/de/nachricht-anzeigen/sucht-selbsthilfe-ist-systemrelevant-und-rueckfall-vorbeugend.html

Insgesamt hat sich die Corona-Lage in Deutschland erheblich entspannt. Alle Bundesländer haben einen Inzidenzwert von weit unter 100. Damit liegen alle etwaigen Regeln und Einschränkungen in der Hand Ihres Bundeslandes. Unter Einhaltung der Hygieneregeln dürften in allen Bundesländern die Treffen von Selbsthilfegruppen wieder möglich sein. In welcher Form dies der Fall ist, prüfen Sie bitte vor Ort mit Ihrem Gesundheits- bzw. Ordnungsamt. Hier finden Sie die aktuelle Corona-Schutzverordnung Ihres Bundeslandes (https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-bundeslaender-1745198).  Darüber hinaus benötigen Sie noch die Zustimmung der Institutionen, die Ihnen die Räumlichkeiten für eine Zusammenkunft zur Verfügung stellen.

Sollten Sie sich – unter Einhaltung der offiziell geltenden Regeln – wieder treffen wollen, möchten wir Ihnen mit folgenden Empfehlungen eine Orientierung für die Gestaltung sicherer Gruppentreffen geben:

1. Gruppengröße

Die Gruppengröße wird im Vorfeld auf eine Weise begrenzt, dass die nachfolgend beschriebenen Hinweise erfüllt werden können. Größere Gruppen sollten geteilt und zusätzliche Gruppentreffen anberaumt werden.

2. Räumlichkeiten

  • Möglichkeiten zum Händewaschen vor und nach der Sitzung sind gewährleistet. Ggf. steht ein Desinfektionsmittel bereit.
  • Die Sitzgelegenheiten werden mit dem empfohlenen Abstand von 1,5 Metern gestellt und / oder entsprechend gekennzeichnet. In vielen Regionen darf der Mindestabstand bei festen Sitzplätzen und einem Sitzplan auch unterschritten werden. Informieren Sie sich vor Ort danach. Sollte spontan ein Stuhl dazugestellt werden müssen, erfolgt dies mit Umsicht unter Einhaltung der jeweils geltenden Abstandsregel. Während des Gruppentreffens wird für eine gute Belüftung gesorgt. Ggf. werden Belüftungspausen gemacht.
  • Eingangstüren werden von der Gruppenleitung geöffnet oder stehen bereits offen.
  • Zugangswege zum Gruppenraum (Treppen, Aufzüge, u.a.) sind so zu gestalten, dass beim Eintritt Schutzabstände gewährleistet sind.
  • Bei warmem Wetter kann auch eine Gruppenstunde auf einem kleinen geschützten freien Gelände, z.B. in einem Garten o.ä. erfolgen – selbstverständlich unter Einhaltung der geltenden Mindestabstandsregeln und auf eine Weise, dass das gesprochene Wort von Außenstehenden nicht mitgehört werden kann.

3. Teilnehmende

  • Die Gruppenmitglieder weisen keinerlei Krankheitssymptome auf und hatten in den letzten 14 Tagen wissentlich keinen Kontakt zu einem Covid-19-Infizierten.
  • Im Zweifelsfall wägen besonders gefährdete Gruppenbesucher*innen (z.B. chronische Vorerkrankungen, höheres Lebensalter) den Gruppenbesuch hinsichtlich ihrer persönlichen gesundheitlichen Lage mit ihrem Arzt ab.
  • Die Gruppenleitungen führen eine Teilnahmeliste, um im Infektionsfall alle Gruppenmitglieder informieren zu können. Die Teilnahmelisten werden nach Ablauf von vier Wochen vernichtet.
  • Wer nicht geimpft oder genesen ist, erbringt einen kostenfreien Negativtestnachweis, der nicht älter als 48 Stunden ist. Ggf. ist auch ein gemeinsam beaufsichtigter Selbsttest der Gruppenteilnehmenden möglich.  Der Negativnachweis entfällt, sobald der Inzidenzwert in einer Stadt, im Kreis oder im Bundesland unter 35 liegt.
  • Die Nutzung der Corona-Warn-App wird dringend empfohlen.  

4. Verhaltensregeln

  • Alle Gruppenteilnehmenden tragen beim Betreten, während der Zusammenkunft auf ihren Plätzen sowie beim Verlassen der Räumlichkeiten einen Schutz für den Nasen- und Mundbereich.
  • Das Abstandsgebot gilt nicht nur während des Gruppentreffens, sondern wird auch unmittelbar vor und nach der Gruppenstunde von den Teilnehmenden gewährleistet.
  • Speisen und Getränke werden nicht oder nur abgepackt portioniert gereicht. Ggf. bringen die Gruppenmitglieder ihre alkoholfreien Getränke und ihr Trinkgefäß mit und nehmen diese auch wieder mit nach Hause.

Vor dem ersten Gruppentreffen sollten möglichst alle Gruppenbesucher*innen über die Handlungsempfehlungen informiert werden. So können sich alle darauf einstellen bzw. Unsicherheiten im Vorfeld besprechen.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen oder Unklarheiten an das örtliche Gesundheits- oder Ordnungsamt.

Seien Sie alle aufmerksam mit sich selbst und anderen!

Andrea Stollfuß (Bundesvorsitzende)

Heinz-Josef Janßen (Bundesgeschäftsführer)

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Empfehlungen des Kreuzbundes für Gruppentreffen während der Corona-Pandemie

Liebe Mitglieder der Kreuzbund-Gruppen, liebe Weggefährtinnen und Weggefährten,

die wöchentlichen Gruppentreffen sind für Suchtkranke und Angehörige sehr wichtig. Gemeinschaft, Verbundenheit und der Austausch mit Gleichgesinnten schützen vor Rückfällen, geben Halt und Sicherheit – besonders in dieser Krisenzeit. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die Stellungnahme der fünf Sucht-Selbsthilfeverbände und der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) vom 5. Mai 2020:  https://www.kreuzbund.de/de/nachricht-anzeigen/sucht-selbsthilfe-ist-systemrelevant-und-rueckfall-vorbeugend.html

Seit dem 28. Mai 2021 gilt das neue Infektionsschutzgesetz. 

Gemäß § 11 der Coronaschutzverordnung vom 28. Mai 2021 richten sich die Angebote der Selbsthilfe nach folgenden 
Vorschriften:

  • In Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 3 (bei einer 7-Tage-Inzidenz über 50 und unter 100) sind Angebote der Selbsthilfe in geschlossenen Räumen nur mit einem negativen Testnachweis oder einem gemeinsamen beaufsichtigten Selbsttest zulässig. Die Vorschriften der Rückverfolgbarkeit und des Mindestabstandes (1,5 m) sind einzuhalten.
  • In Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 2 (bei einer 7-Tage-Inzidenz über 35 und unter 50) ist eine Unterschreitung des Mindestabstandes zwischen den Sitzplätzen zulässig, wenn die teilnehmenden Personen an festen Sitzplätzen sitzen.
  • In Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 1 (bei einer 7-Tage-Inzidenz unter oder nicht höher als 35) ist das Ablegen der Maske am Sitzplatz bei ausreichender Belüftung oder Luftfilterung zusätzlich zulässig.

Wenn auch für das Land die Inzidenzstufe 1 gilt, können Selbsthilfeangebote in geschlossenen Räumen ohne negativen Testnachweis stattfinden.

In jedem Fall sind dabei die Maßgaben zum Hygiene- und Infektionsschutz, zur Maskennutzung und zur Kontaktnachverfolgung entsprechend zu beachten (§§ 3 bis 8 der Coronaschutzverordnung).

 

Die folgenden Empfehlungen verstehen Sie bitte nicht als Aufforderung, sich wieder zu treffen. Ob Sie sich treffen bleibt – unter Einhaltung der offiziell geltenden Regeln und nach Abwägung der Risiken und Vorteile von Gruppentreffen in Corona-Zeiten – in der Verantwortung der Weggefährtinnen und Weggefährten vor Ort. Die Hinweise bieten aber eine Entscheidungshilfe und eine Orientierung für den Fall, dass Sie sich wieder treffen möchten und dürfen.

1. Gruppengröße

Die Gruppengröße wird im Vorfeld auf eine Weise begrenzt, dass die nachfolgend beschriebenen Hinweise erfüllt werden können. Größere Gruppen sollten geteilt und zusätzliche Gruppentreffen anberaumt werden.

2. Räumlichkeiten

  • Möglichkeiten zum Händewaschen vor und nach der Sitzung sind gewährleistet. Ggf. steht ein Desinfektionsmittel bereit.
  • Die Sitzgelegenheiten werden mit dem empfohlenen Abstand von mindestens 1,5 Metern gestellt und / oder entsprechend gekennzeichnet. Sollte spontan ein Stuhl dazugestellt werden müssen, erfolgt dies mit Umsicht unter Einhaltung der Abstandsregel.
  • Während des Gruppentreffens wird für eine gute Belüftung gesorgt. Ggf. werden Belüftungspausen gemacht.
  • Eingangstüren werden von der Gruppenleitung geöffnet oder stehen bereits offen. Ggf. sind die Türkliniken nach jedem Gebrauch mit einem geeigneten Mittel zu desinfizieren.
  • Zugangswege zum Gruppenraum (Treppen, Aufzüge, u.a.) sind so zu gestalten, dass beim Eintritt Schutzabstände gewährleistet sind (z.B. durch Markierung mit einem Klebeband).
  • Bei warmem Wetter kann eine Gruppenstunde auch im Freien stattfinden, z.B. in einem Garten – selbstverständlich unter Einhaltung der Mindestabstandsregel und auf eine Weise, dass das gesprochene Wort von Außenstehenden nicht mitgehört werden kann.

3. Teilnehmende

  • Die Gruppenmitglieder weisen keinerlei Krankheitssymptome auf und hatten in den letzten 14 Tagen wissentlich keinen Kontakt zu einem Covid-19-Infizierten.
  • Im Zweifelsfall wägen besonders gefährdete Gruppenbesucher*innen (z.B. chronische Vorerkrankungen, höheres Lebensalter) den Gruppenbesuch hinsichtlich ihrer persönlichen gesundheitlichen Lage mit ihrem Arzt ab.
  • Die Gruppenleitungen führen eine Teilnahmeliste, um im Infektionsfall alle Gruppenmitglieder informieren zu können. Die Teilnahmelisten werden nach Ablauf von vier Wochen vernichtet.

4. Verhaltensregeln

  • Alle Gruppenteilnehmenden tragen beim Betreten, während der Zusammenkunft auf ihren Plätzen sowie beim Verlassen der Räumlichkeiten einen Schutz für den Nasen- und Mundbereich.
  • Die Gruppenbesucher*innen betreten die Räumlichkeiten einzeln und beachten die Abstandsmarkierung.
  • Das Abstandsgebot gilt nicht nur während des Gruppentreffens, sondern wird auch unmittelbar vor und nach der Gruppenstunde von den Teilnehmenden gewährleistet. Gruppenbildungen vor oder im Eingangsbereich (z.B. um zu rauchen) sollten vermieden werden.
  • Speisen und Getränke werden nicht gereicht. Ggf. bringen die Gruppenmitglieder ihre alkoholfreien Getränke und ihr Trinkgefäß mit und nehmen diese auch wieder mit nach Hause.

Vor dem ersten Gruppentreffen sollten möglichst alle Gruppenbesucher*innen über die Handlungsempfehlungen informiert werden. So können sich alle darauf einstellen bzw. Unsicherheiten im Vorfeld besprechen.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen oder Unklarheiten an das örtliche Gesundheits- oder Ordnungsamt.

Seien Sie alle aufmerksam mit sich selbst und anderen und bleiben Sie gesund.

Otto Fehr (DV-Vorstand Paderborn)

Wilfried Dworak (Geschäftsführer DV Paderborn)