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Hinweise zur Corona-Pandemie

Empfehlungen des Kreuzbund-Bundesverbandes zur aktuellen Corona-Pandemie

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Weggefährtinnen und Weggefährten,

seit einigen Wochen steht alles still in unserem Land – die Corona-Pandemie hat Deutschland, Europa und die Welt fest im Griff. Aus den anfänglich vorsorglichen Empfehlungen, auf Umarmungen und Händeschütteln zu verzichten sowie die Hygiene-Regeln zu beachten, sind sehr schnell massive Einschränkungen des öffentlichen Lebens erfolgt - sowohl im sozialen als auch im wirtschaftlichen Bereich. Die Maßnahmen sollen die Ausbreitung des Virus so gut wie möglich verlangsamen, um Zeit zu gewinnen - Zeit zum Aufrüsten des Gesundheitssystems, um Behandlungsengpässen und einer medizinischen wie personellen Überlastung entgegenzuwirken.

Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die strengen Einschränkungen und ihre Befolgung Wirkung hatten. Auf Grund dieser Entwicklung und unter Abwägung möglicher Szenarien hat die Bundesregierung vorsichtige schrittweise Lockerungen eingeleitet. Auf keinen Fall sollen bisherige Erfolge durch voreiliges Handeln zunichte gemacht werden. Das bedeutet eine engmaschige Überprüfung der Handlungsstrategie, die der aktuellen Situation immer wieder angepasst werden muss.

Nach wie vor gelten die aktuellen Regeln der Bundesregierung:

  • In der Öffentlichkeit ist zu anderen Menschen als den Angehörigen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 Meter einzuhalten.
  • Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.
  • Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, die Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten sind weiter möglich.

Insofern ist es ratsam, sich an den aktuellen Vorgaben der Bundesregierung und der Länder, Kommunen und Behörden vor Ort zu orientieren. Sollten sich diese Regeln ändern und die Einschränkungen weiter gelockert werden, können wir über die weitere Vorgehensweise und eine angemessene Rückkehr zum „Normalbetrieb“ nachdenken. Bis dahin müssen wir uns mit der Situation arrangieren und - wie es der Selbsthilfe zu eigen ist - nach pragmatischen und kreativen Lösungen suchen.

Wir können z.B. alle Kommunikationskanäle (Telefon, E-Mail, Messenger, Chat oder Video-Gruppentreffen) bedienen, um Kontakt zu halten und eventuell kritische Situationen zu erkennen. Zudem besteht die Möglichkeit, sich in einem Zweier-Spaziergang an der frischen Luft face-to-face zu treffen, natürlich unter Einhaltung der bestehenden Abstands- und Hygieneregeln. Es könnte auch eine hilfreiche Möglichkeit sein, um mit gefährdeten oder in einer akuten Krise befindlichen Gruppenmitgliedern in Kontakt zu treten.

Wir möchten mit diesem Schreiben dazu aufrufen, auch in den nächsten Wochen und Monaten achtsam und sorgsam mit sich selbst und mit anderen Menschen umzugehen. Erst wenn die Gesundheitsbehörden in der Region oder in den Bundesländern die Versammlungsverbote auch für kleine Gruppen aufheben, wird es wahrscheinlich für die Selbsthilfe möglich werden, die Gruppenräume wieder zu nutzen.  

Vielleicht ist es sinnvoll, diesbezüglich mit den Gesundheits- und Ordnungsbehörden vor Ort frühzeitig Kontakt aufzunehmen, um die Situation und die besonderen Umstände darzustellen.

Wir würden uns wünschen, dass auch diesmal alle Mitglieder, die wir über die sozialen Medien erreichen, diese Informationen auch an diejenigen weiterleiten, die wir über Mail oder Internet nicht erreichen können.

Seien Sie alle aufmerksam und sorgsam – mit sich selbst und mit anderen!

Aus Hamm grüßen wir Sie herzlich!

Andrea Stollfuß                                                                        Heinz-Josef Janßen

Bundesvorsitzende                                                                   Bundesgeschäftsführer